Ratgeber
WS2812B mit WLED
Der Klassiker für feine Effekte: jede LED einzeln steuerbar, dafür 5 V und viel Strom.
Anschluss
Drei Leitungen: +5 V, GND und Daten an DIN. Die Pfeile auf dem Streifen zeigen vom Controller weg. Netzteil, Controller und Streifen brauchen gemeinsames GND.
Strom und Netzteil
Rechenweg: 16,5 W/m ÷ 5 V = 3,3 A/m. 5 m bei Vollweiß: 82,5 W, 16,5 A; mit 20 % Reserve ein Netzteil ab 99 W, gängig 100 W. Große 5-V-Anlagen in Abschnitte mit eigenen Netzteilen teilen.
Einspeisen
Bei 5 V fällt die Spannung schnell ab; das Ende wird rötlich. Laut Shop: dicke Kupferbahn (5050-60-WS2812B-V5) bis 5 m einseitig, Digital Vision 60 LEDs/m bis 2,5 m. Darüber Plus und Minus zusätzlich am Ende oder in Abständen anschließen.
Datenleitung
Der ESP32 sendet mit 3,3 V, WS2812B erwarten bei 5 V eigentlich mehr. Kurze Wege funktionieren meist; viele Controller haben einen Pegelwandler eingebaut (Datenblatt). Bei mehr als etwa 1 m Datenleitung GND mitführen, bei längeren Wegen Signalverstärker oder Controller näher an den Streifen.
WLED-Einstellungen
Config → LED Preferences: Typ WS281x, Farbreihenfolge GRB (testen: Rot muss rot sein), Länge = Anzahl LEDs, Strom je LED 55 mA (passt zu 16,5 W/m), Maximalstrom = Nennstrom des Netzteils.
Bildrate
Jedes Pixel braucht etwa 30 µs Datenzeit. 300 LEDs an einem Ausgang erlauben bis rund 100 Bilder pro Sekunde, 1.000 LEDs nur rund 33. Lange Installationen auf mehrere Ausgänge verteilen.
Quellen: Datenblattwerte WS2812B-Streifen (led-emotion.de) · WLED-Doku: Getting started
Passt dazu
Netzteil berechnen →
Leistung aus dem Datenblatt, Länge messen, 20 % Reserve dazu. Der Rechner macht den Rest.
Mehrere LED-Streifen →
Drei Wege, je nach Abstand, Pixelzahl und gewünschter Bildrate.
Zum Ende hin rötlich, gelblich oder dunkler →
Fehlerhilfe: 3 Prüfschritte